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| Schulungszentrum für Mensch und Hund
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Mit diesem Buch möchten wir dazu beitragen, sich im Dschungel der verschiedenen Blütentherapien besser zurechtzufinden. Außer den bekannten Bach-Blüten werden hier erstmals 80 weitere Essenzen aus Kalifornien, Australien und der ganzen Welt detailliert vor- und gegenüber gestellt, die sich für die Anwendung bei Hunden eignen und schon oft bewährt haben. Ergänzt wird das Nachschlagewerk mit einem Repertorium und Fallgeschichten aus unserem Praxisalltag. Wann können die passenden Blütenessenzen Hunde (und natürlich auch Menschen) hilfreich unterstützen?
Vorwort der Autorinnen Alternative Heilmethoden, zu denen auch die Therapie mit Blüten-Essenzen gehört, spielen seit einiger Zeit in der Behandlung von Mensch und Tier eine immer größere Rolle und der Markt dafür boomt. Sind dies alles nur Modeerscheinungen oder stellen sie wirklich sinnvolle Wege dar, die unser Wohlergehen und das unserer vierbeinigen Lieblinge auf natürliche und sanfte Weise fördern? Viele dieser Verfahren basieren lediglich auf jahrhunderte altem Erfahrungswissen. Erst viel später begann man, sie zu klassifizieren, wissenschaftlich zu erforschen und damit für unsere moderne, oft naturentfremdete Welt wieder zugänglich zu machen – und diese Entwicklung ist noch lange nicht abgeschlossen. Bedingt durch diesen Trend gibt es inzwischen leider auch zu viele selbsternannte Blütentherapeuten ohne ausreichendes Basiswissen, so dass aus unserer Sicht ein gut informierter Tierhalter, also Sie, der beste Garant für eine optimale Zusammenarbeit mit einem Fachmann und für eine aussichtsreiche Therapie ist.
Einleitung Dieses Buch soll Ihnen, lieber Hundehalter, dabei helfen, sich in dem verwirrenden Dschungel der verschiedenen Blütentherapien ein wenig besser zu orientieren. Alle hier vorgestellten Essenzen wurden von uns in vielen Jahren Hundeschularbeit und Verhaltenstherapie zusammengetragen und erfolgreich eingesetzt. Dabei ist zu beachten, dass Blütenessenzen vor allem auf das seelische und geistige Befinden wirken. Erst in zweiter Linie können sie auch körperliche Beschwerden beeinflussen, die ursächlich auf seelische Probleme zurückzuführen sind. ACHTUNG! Eine Blütentherapie ersetzt keineswegs eine notwendige medizinische Behandlung oder verhaltenstherapeutische Trainingsmaßnahmen! Sie selbst können jedoch entscheiden lernen, ob und inwieweit Sie Blütenessenzen zur Unterstützung des Heilprozesses und zur Besserung des Befindens Ihres Tieres einsetzen möchten.
Die eigene positive oder wenigstens neutrale Einstellung zu einer Behandlung mit den Essenzen. Lassen Sie Ihr Tier nicht mit Blütenessenzen behandeln, wenn Sie diese Therapieform innerlich ablehnen. Die von Ihnen ausgehende Blockade könnte so stark sein, dass die Blüten nicht wirken können. Eine maßlos überzogene Erwartungshaltung seitens des Tierhalters an den Umfang der Therapie und die Wirkung von Blütenessenzen, kann ebenfalls für den Therapieerfolg eher hinderlich sein, denn nützen. Die allgemeine Tierhaltung sollte überprüft und optimiert werden. Krankheiten, Verhaltensauffälligkeiten und psychische Störungen, die auf fehlerhafte oder schwierige Haltungsbedingungen (bezüglich der Integration in die Familie, der Passung, Auslastung und Pflege, der an das Tier gestellten Anforderungen, des Managements usw.) zurückzuführen sind, lassen sich weder durch Blütenessenzen noch durch andere (schulmedizinische) Mittel verbessern. Ein möglichst harmonisches Umfeld in Familie und Lebensraum fördern den Heilungsprozess. Hängt das Problem Ihres Vierbeiners mit Problemen in der Familie oder in der Umgebung des Tieres zusammen, müssen diese zuerst (oder mindestens parallel) gelöst werden, bevor eine Blütentherapie wirklich greifen kann. Was erwartet Sie nun konkret im vorliegenden Buch? Der erste Teil beschäftigt sich mit den Grundlagen
der Blütentherapie und mit dem, was man darüber wissen
sollte, bevor man daran denkt, sie einzusetzen. Teil zwei beschreibt die einzelnen Blüten ausführlicher mit Ihren Leitsymptomen, dem jeweiligen Lernziel und den möglichen Einsatzbereichen. Hier können Sie überprüfen, ob die Blüten, die Sie für Ihren Hund "ins Auge gefasst" haben, tatsächlich diejenigen sind, die auch einem zweiten prüfenden Blick standhalten. Wenn Sie hier mehr als 2/3 der Symptomkästchen ankreuzen können, liegen Sie mit Ihrer Wahl recht gut. Vergleichen Sie jedoch auch die aufgeführten "Ähnlichen Blüten", ob eine dabei ist, die noch besser passt. Dazu aber noch ein wichtiger Tipp: Um die passende Blütenkombination zu finden hat es sich in den meisten Fällen bewährt, sich von einem erfahrenen, jedoch neutralen Beobachter helfen zu lassen. Objektiv gegenüber dem eigenen Liebling zu sein, ist in vielen Fällen nicht möglich – was wir übrigens immer wieder auch an uns selbst beobachtet haben… Im Teil drei des Buches haben wir ein kleines Repertorium aller erwähnten Essenzen zusammengestellt, welches Ihnen nochmals die Abgrenzungen von Blüten mit ähnlichen Wirkungsfeldern verdeutlichen soll. Es ist jedoch keine ultimative Rezeptsammlung, sondern kann als hilfreicher Wegweiser oder Nachschlagewerk dienen, wenn es verantwortungsvoll genutzt wird. Der vierte Teil schließlich ist kurzen Fallbeschreibungen aus unseren Praxen vorbehalten. Auch hier möchten wir nochmals drauf hinweisen, dass ein anderes Tier mit den scheinbar gleichen "Problemen" wie den dort vorgestellten, vielleicht eine ganz andere (abgewandelte, ergänzte, individuell komponierte) Mischung benötigt, um ein ähnlich positives Ergebnis zu erzielen. Denn die Therapie mit Blütenessenzen folgt einer hollistischen, also ganzheitlichen, Betrachtung eines Lebewesens – und jedes Lebewesen, ob Mensch oder Tier, ist ein Individuum mit ganz spezifischen Bedürfnissen, mit nur ihm eigenen Erfahrungen und mit einer ganz besonderen Seele – also absolut einmalig und somit immer verschieden von allen anderen.
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Copyright: Martina Albert, Reichenbach |