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| Mögliche
Gründe, warum ein Hund nicht kommt, wenn
man ihn ruft... |
• Die
Ablenkung ist zu groß.
• Der Hund kennt das Kommando nicht
oder noch nicht gut genug.
• Der Hund kennt denjenigen nicht,
der ihn ruft.
• Die Entfernung oder der Schwierigkeitsgrad
ist zu groß.
• Die Stimme des Rufers klingt anders als
gewohnt.
• Die Körpersprache des Rufenden wirkt bedrohlich.
• Der Hund hat schlechte Erfahrungen im Zusammenhang mit diesem
Kommando gemacht.
• Die Motivation, das heißt die in Aussicht
gestellte Belohnung, ist nicht gut genug.
• Der Hund fürchtet
sich vor etwas, das er überqueren, durchlaufen, überwinden oder kreuzen
müsste, um zum Rufer zu gelangen.
• Der Hund verrichtet
gerade ein kleines oder größeres «Geschäft».
• Der Hund hat
gelernt, dass der Rufer es sowieso erst beim dritten Mal ernst meint.
• Der Hund wartet auf den «finalen Brüller».
• Der Hund hat
gelernt, dass der Spaß vorbei ist und er angeleint wird, wenn er kommt.
• Der Hund hat gelernt, dass irgendwo anders etwas ganz Tolles los sein
muss, wenn er gerufen wird (andere Hunde, Leute,
Hasen, Katzen …).
• Der Hund befindet sich aus
seiner Sicht mitten in einem bestehenden oder sich anbahnenden Konflikt
mit einem Artgenossen
oder einer anderen Person (Konfliktvermeidung ist wichtiger
als Gehorsam).
• Der Hund wird nur beim Namen gerufen, nicht
aber mit einem Kommando.
• Es gibt zu viele verschiedene
Kommandos für die gleiche Handlung.
• Der Hund fühlt sich
nicht angesprochen, weil sein Name nicht benutzt wurde.
• Das
Kommando wird zu oft gegeben (25-mal in 30 Minuten ist einfach
langweilig).
• Mehrere Personen rufen gleichzeitig nach dem
Hund.
• In der unmittelbaren Nähe des Rufers riecht es sehr
unangenehm (Nikotin, Parfüm, Lösungsmittel, Abgase etc.)
oder es ist dort sehr laut (beispielsweise Rasenmäher,
Staubsauger, andere Maschinengeräusche).
• Der Hund ist müde
oder sehr erschöpft.
• Das Kommandowort ist abgenutzt, weil
es zu oft in anderen Zusammenhängen vorkommt.
Klassisches Beispiel: «Komm» = komm her, komm weiter, komm
setz dich hin, komm stell dich nicht so an, ...
• Der Hund
möchte bei hohen Temperaturen lieber im Schatten bleiben.
•
Der Hund weiß nicht, was ihn erwartet, weil er für ein und dieselbe
Handlung mal belohnt und mal bestraft wird.
• Der Hund ist
verletzt, irgendwo hängen geblieben oder hat Eisklumpen zwischen den
Zehen, die das Gehen sehr unangenehm
machen.
• Wegen starken Gegenwinds oder sehr
lauten Umgebungsgeräuschen trägt die Stimme des Rufers nicht bis zum
Hund.
• Der Hund ist vielleicht altersbedingt schwerhörig
oder gar taub.
Dies alles
sind nur Möglichkeiten und die Liste erhebt sicher keinen Anspruch auf
Vollständigkeit.
Prüfen Sie deshalb die Situation genau,
bevor Sie Ihrem Hund vorwerfen, ungehorsam zu sein, obwohl er es gar
nicht war.

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